Ausschreibung: Kiel Ahoi! - Einblicke in die maritime Sicherheit

Die Hochschulgruppe Sicherheitspolitik an der Universität Kiel lädt 20 qualifizierte Studierenden zum Workshop Thema „Kiel Ahoi – Einblicke in die maritime Sicherheit“ ein. Mit Euch wollen wir Fragen im Kontext maritimer Sicherheitspolitik, Strategie, Entwicklung und deren Bedeutung für Deutschland diskutieren.

Welche Bedeutung hat die Deutsche Marine im Vergleich zu den anderen zwei Teilstreitkräften der Bundeswehr noch im 21. Jahrhundert? Die Zeiten der großen Seeschlachten und pompösen Kriegsschiffe scheinen längst vorüber und doch wird militärische Macht gerne am Besitz von Flugzeugträgern gemessen. Aber es scheint nicht das Schiff als entscheidendes Instrument der Kriegsführung im Vordergrund zu stehen. Wir fragen uns: Wie hat sich das Aufgabenspektrum und die Bedeutung der Marine innerhalb der Bundeswehr gewandelt?
Für und mit 20 ausgewählten Studierenden, diskutieren wir am 04.05.2017 bei unserem Workshop: „Kiel Ahoi – Einblicke in die maritime Sicherheit“ über all diese Fragen im Kontext maritimer Bedeutung, Strategie und Entwicklung. Organisiert wird das Tagesprogramm als Kooperationsveranstaltung zwischen der Hochschulgruppe für Sicherheitspolitik an der Universität zu Kiel und dem Institut für Sicherheitspolitik an der Universität zu Kiel.
Die Schwerpunktsetzung übersteigt einen klassischen Überblick über maritime Sicherheitspolitik, indem speziell die Rolle Deutschlands, multinationale Manöver wie Baltops und mögliche europäische Potenziale der Marinen beleuchtet werden. Dazu werden zunächst die wichtigsten Fakten rund um die deutsche Marine mit Udo Sonnenberger, ISPK, betrachtet und anschließend mit Jeremy Stöhs, ISPK, über allgemeine maritime Strategie diskutiert.
Abschließend wirft das Brennpunkt-Thema Baltikum einen regionalen Fokus die aktuelle Lage in der Ostsee sowie in den Anrainerstaaten. Diese Fall-Studie zeigt deutlich wie diplomatisch aber auch militärisch komplex aktuelle Herausforderungen, gerne auch als hybride Bedrohungen betitelt, wirklich sind. Hierzu wird Stefan Lundqvist, Swedish Defence College, über “Countering the Russian A2/AD Challenge in the Baltic Sea while Fostering Maritime Security” reden.
Um an dem Workshop verbindlich teilzunehmen könnt ihr euch bis zum 25.04.2017 mit einem kurzen Motivationsschreiben (1/2 Seite) bei uns kiel@sicherheitspolitik.de bewerben. Wir freuen uns auf euch!