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Akademischer Nachwuchspreis

Interesse an einer wissenschaftlich-akademischen Karriere?

Der BSH präsentiert den

 Akademischen Nachwuchsförderpreis

"Goldene Eule"

 zum Thema:

Die sicherheitspolitische Streitkultur

in der

Bundesrepublik Deutschland

 

Der Bundesverband Sicherheitspolitik an Hochschulen (BSH) hat das Ziel, zur akademischen sicherheitspolitischen Diskussion beizutragen und die öffentliche Debatte zu sicherheitspolitischen Themen anzuregen. Damit will der BSH seinen Beitrag dazu leisten, das von Bundespräsident Horst Köhler monierte "freundliche Desinteresse" zu überwinden.

 Die Vergangenheit der bundesdeutschen sicherheitspolitischen Diskussion ist dabei keineswegs lediglich vom freundlichen Desinteresse bestimmt: Ob Wiederbewaffnung Deutschlands, Atombewaffnung der Bundeswehr oder Nato-Doppelbeschluss ? Sicherheitspolitik wurde in breiten Kreisen der Bevölkerung und im Bundestag bisher lebhaft diskutiert.

Wie aber wurde die sicherheitspolitische Debatte in den vergangenen sechzig Jahren geführt? Was waren die beherrschenden Themen? Worin könnten die Wurzeln für das gegenwärtige Desinteresse liegen? Im Rahmen des Nachwuchsförderpreises möchte der BSH einen Blick in die Vergangenheit bundesrepublikanischer sicherheitspolitischer Streitkultur werfen ? und für die Gegenwart und Zukunft lernen.

Aus historischer, politologischer, wirtschaftlicher, philosophischer oder soziologischer Perspektive sollen so verschiedene vergangene Etappen des öffentlichen Diskurses zu sicherheitspolitischen Themen nachvollzogen und ausgewertet werden.

Folgend sind einige Beispiele für Beiträge zu wichtigen Episoden bundesdeutscher sicherheitspolitischer Streitkultur genannt, es sind aber auch über diese Vorschläge hinaus weitere thematische Bereiche möglich:

 

  • Parlamentarische sicherheitspolitische Streitkultur ? Der Bundestag und Sicherheitspolitik
  • Die öffentliche Auseinandersetzung zur Wiederbewaffnung
  • Atombewaffnung für die Bundeswehr? ? Die öffentliche Debatte
  • Spiegel-Affäre
  • Die Starfighter-Krise
  • Notstandsgesetze, Vietnam und wehrhafte Demokratie ? die öffentliche sicherheitspolitische Debatte um 1968
  • Nato-Doppelbeschluss
  • Deutschland nach der Wiedervereinigung ? endlich die Friedensdividende einfahren?
  • Operation Allied Force ? Deutschland im (Kosovo-)Krieg
  • Afghanistan ? stell Dir vor es ist Krieg am Hindukusch und keiner redet darüber
  • Deutschlands Rolle in der NATO seit 2001
  • Deutschland in der ESVP/ GASP ? existiert eine öffentliche Debatte zur Bundesrepublik in der EU über wirtschaftliche Aspekte hinaus?
  • Freundliches Desinteresse ? die Wurzeln des öffentlichen Schweigens zu Sicherheitspolitik

Senden Sie uns Ihre wissenschaftlichen Analysen zu einer oder mehr Episoden bundesdeutscher Streitkultur im Bereich Sicherheitspolitik, von der Wiederbewaffnungsdebatte über die Notstandsgesetzgebung bis zu Afghanistan.

 Alle Bachelor-, Magister- und Masterstudenten sowie Doktoranden aus allen Bereichen können ihre ca. 30seitigen (10.000 bis 15.000 Wörter) wissenschaftlichen Arbeiten aus historischer, wirtschaftlicher, juristischer, soziologischer, philosophischer oder politologischer Sicht einreichen. In der Schwerpunktlegung und methodischen wie inhaltlichen Perspektive sind Sie völlig frei.

Einsendeschluss ist der 04.02.2011

 

Als Preise winken:

jeweils 1000 Euro für die jeweils beste Arbeit aus den drei Kategorien Bachelorstudent, Magister/Masterstudent und Doktorand

Veröffentlichung dieser und 4-5 weiterer Arbeiten in einem Sammelband

 Festliche Preisverleihung im Oktober 2011

Kontakt:

 

Bei Interesse, Fragen zu möglichen Fragestellungen und Weiterem wenden Sie sich bitte an  nachwuchspreis@sicherheitspolitik.de