Im Juni 2025 fand eine digitale Fachveranstaltung des BSH Trier zur sicherheitspolitischen Lage an der Ostgrenze der Europäischen Union statt. Im Mittelpunkt standen aktuelle geopolitische Herausforderungen, insbesondere das Verhältnis Europas zu Russland sowie die sicherheitspolitischen Anpassungsbedarfe der EU und ihrer Mitgliedstaaten.
Diskutiert wurden unter anderem Veränderungen in der europäischen und deutschen Sicherheitsarchitektur, Fragen der strategischen Resilienz und der Umgang mit Abhängigkeiten in den Bereichen Verteidigung, Energie und Wirtschaft. Zudem wurden Formen hybrider Einflussnahme – wie Desinformation, Sabotage und die gezielte Störung demokratischer Prozesse – erörtert, ebenso wie Risiken für kritische Infrastrukturen.
Abschließend wurde anhand eines Szenarios zur Lage im Baltikum die Bedeutung klarer politischer Entscheidungsfähigkeit innerhalb der NATO hervorgehoben. Die Teilnehmenden betonten das hohe sicherheitspolitische Interesse an dem Thema und regten eine Fortsetzung des Formats an.
