Die Referentin konnte dabei auf eine lange Karriere im Ausland zurückblicken, so als Programmkoordinatorin der OSZE-Missionen für den Kosovo und Kirgistan sowie als Head of Mission Support EUPOL in Afghanistan.
Dabei berichtete sie anschaulich von den Herausforderungen und Besonderheiten der Friedenseinsätze, die ein ausgeprägtes kulturelles, politisches und organisatorisches Verständnis sowie die Fähigkeit zu unkonventionellen Problemlösungen voraussetzen.
Besonders wertvoll waren auch ihre Hinweise, dass sich der Weg in internationale Friedenseinsätze oftmals nicht linear, sondern im Rahmen eines langfristigen Karriereweges und -aufbaus ergebe, dabei aber keineswegs auf einen bestimmten Studienabschluss beschränkt sei. So bestehen vor Ort regelmäßig vielfältige Bedarfe, die sich nur durch eine vielfältige Personalaufstellung bewältigen lassen - langfristig bestehen somit vielversprechende Perspektiven für alle, die sich in Zukunft eine solche Tätigkeit vorstellen können.