Der letzte Tag in Pristina wurde zur Verarbeitung unserer Erfahrungen und unserer gesammelten Informationen genutzt. Am Vormittag widmeten wir uns der serbischen Bevölkerung in Kosovo, am Nachmittag erarbeiteten wir den Output der Studienreise.
Besichtigung des Klosters Gračanica
Am Freitag, den 6.6. war Eid – das Opferfest – weswegen sich der Tag etwas kreativer gestalten ließ: Im Islam wird an diesem Tag eine Überlieferung der Geschichte von Ibrahim, der statt seines Sohns eine Ziege dem Gott geopfert hat, um symbolisch sein absolutes Gottvertrauen nachzuweisen. Die Zeit wird in Ruhe und Dankbarkeit in intimen Kreisen der Familie verbracht. Demzufolge war in Prishtina tagsüber sehr still, ging es zunächst 30 Minuten südlich von Prishtina, in serbisch bewohnte Gemiende Gračanica (Graçanicë), benannt nach einem der ältesten serbischen Klöstern. Der Kloster wurde zwischen Jahren 1316-1321 von serbischem König Uroš II. Milutin gebaut. Dieses Kloster ist besonders bekannt wegen seiner Lage, die sich unweit von dem Kosovo Polje (Amselfeld) befindet, wo die bekannteste Schlacht am Amselfeld im Jahr 1389 stattfand. Das serbisch-orthodoxe Kloster Gračanica ist eine der bekanntesten und eindruckvollsten Sehenswürdigkeiten im Kosovo und gehört seit 2006 Teil zum UNESCO-Weltkulturerbe.
Ideenwerkstatt
Nach dem Rückkehr in Prishtina verbrachte die Hochschulgruppe damit Zeit, Eindrücke und Informationen innerhalb einer Ideenwerkstatt zu reevaluieren und auszutauschen, bevor es dann mit den Ideen in eine große Stadtbesichtigung ging. Zusätzlich, wurden an unterschiedlichen Orten Inhalte in Form der Reels für die Instagram Seite gedreht, um unsere Erfahrung und das neuerlangte Wissen zu Theme Parlamentswahlen in Kosovo und Kosovos EU- Beitrittsprozess auch an unser Publikum und Kommilitoninnen und Kommilitonen weiterzugeben.


