Der Vortrag soll verdeutlichen, dass die heutigen Konfliktmuster ohne ihre Geschichte nicht zu verstehen sind. Seit dem Rückzug Großbritanniens „östlich von Suez", der Rolle Irans als „Gendarm am Golf" in den 1970er Jahren bis hin zur Zäsur der Revolution von 1979 und den darauf folgenden Kriegen hat sich ein komplexes regionales Sicherheitssystem herausgebildet, in dem Rivalitäten, externe Interventionen und transnationale Konfliktlinien eng miteinander verwoben sind.
Vor diesem Hintergrund analysiert der Vortrag die Frage, ob die Region aktuell eher auf eine weitere Eskalation zusteuert oder ob sich Konturen einer neuen Ordnung abzeichnen. Im Zentrum stehen dabei Irans strategische Optionen, das Verhältnis zu den Golfstaaten sowie die Rolle externer Akteure in einer sich wandelnden geopolitischen Landschaft.
28. April 2026 | 18:00 Uhr
Online via Zoom
Anmeldung per Mail an: wuerzburg@sicherheitspolitik.de
Eine Veranstaltung der Initiativen für Außen- und Sicherheitspolitik Würzburg und Erfurt sowie des Lehrstuhls für Internationale Beziehungen und Europaforschung der JMU Würzburg
