Jubiläumspublikation - Der BSH wird 40 Jahre alt!

Liebe Leserinnen und Leser, 

 

auf den folgenden Seiten erwarten Sie unter dem Leitthema “Neue Wege, alte Herausforderungen — Perspektiven von Studierenden” verschiedene Diskussionsund Debattenbeiträge unserer Mitglieder. 

 

Die Vielfalt dieser Debattenbeiträge spiegelt unser Selbstverständnis als größtes sicherheitspolitisches Nachwuchsnetzwerk Deutschlands wider: Sicherheitspolitik umfasst nicht nur den Einsatz militärischer Mittel, sondern Themen und Facetten die darüber hinausgehen – Diplomatie, die Rolle privater oder wirtschaftlicher Akteure, Konflikte um Ressourcen, die Rolle marginalisierter Gruppen in Kriegen, Ernährungssicherheit, um nur wenige zu nennen. 

 

Zugleich ist diese Festschrift ein Abgleich mit den unzähligen sicherheitspolitischen Herausforderungen, mit denen wir konfrontiert sind und vor denen wir noch stehen werden. Über diese Herausforderungen, ihre Ursprünge, mögliche Entwicklungen und den Umgang mit ihnen zu diskutieren, ist unser Anliegen. 

 

Der Krieg in der Ukraine ist eine der aktuell tiefgreifendsten Herausforderungen, die wir seit fast vier Jahren erleben. Sie hat die deutsche Sicherheits- und Verteidigungspolitik maßgeblich zur Transformation gezwungen. Auch die deutsche Gesellschaft ist durch diese Veränderungen betroffen. In zahlreichen Debatten setzt man sich mit ihnen auseinander. 

 

Als Bundesverband Sicherheitspolitik an Hochschulen bringen wir uns ebenfalls in diese Diskussionen ein. Nicht erst seit dem 24. Februar 2022, sondern schon weit davor. Seit 40 Jahren fördern wir den Austausch, zwischen Studierenden und sicherheitspolitisch relevanten Akteuren aus Politik, Militär, Wissenschaft und Wirtschaft. 

 

An unserer Seite stehen dabei als enge Partner der Verband der Reservisten der deutschen Bundeswehr e.V. sowie das Bundesministerium der Verteidigung (BMVg) und das Netzwerk für Außen- und Sicherheitspolitische Bildung e.V. An dieser Stelle ist ein großer Dank an den VdRBw und das BMVg zu richten. Sie tragen maßgeblich zum Erfolg des BSH bei.

 

Die Rolle des BSH wird in diesen Zeiten umso bedeutender. Wenn Landes- und Bündnisverteidigung zur gesamtgesellschaftlichen Aufgabe wird, ist auch der BSH als gesellschaftliche Organisation an der Schnittstelle von Wissenschaft und Sicherheitspolitik gefordert.

 

Mit über 25 Hochschulgruppen deutschlandweit und Hunderten sicherheitspolitisch interessierten Studierenden fördern wir durch unser Engagement das Verständnis für sicherheitspolitische Themen und Herausforderungen. Das ist unser Beitrag zur Gesamtverteidigung und zum Kampf um die Köpfe in Deutschland. Bei uns, dem größten außen- sicherheitspolitischen Nachwuchsnetzwerk Deutschlands, haben Studierende die Möglichkeit, selbst zu akademischen Debatten beizutragen und sie dabei schon jetzt mitzugestalten. 

 

Sie sind es, die auch in Zukunft Außen- und Sicherheitspolitik gestalten werden: in Ministerien, Unternehmen, in Think Tanks, NGOs und der Bundeswehr

 

Josef Hebeda 

Bundesvorsitzender des Bundesverbands Sicherheitspolitik an Hochschulen

 

BSH_2025_Jubiläumsschrift.pdf