Der neue Traditionserlass der Bundeswehr - Vortrag von Philipp Fritz, 20.07.2018

Die Diskussion darüber, was traditionsstiftend für die Bundeswehr sein kann, führte im vergangenen Jahr zu Kontroversen in und außerhalb der Streitkräfte.

Der Ehrenhain der Bundeswehr aus Kundus im „Wald der Erinnerung“. Foto: ©SvenFink, 2015. Keine Änderungen vorgenommen. CC BY-SA 4.0

Der Ehrenhain der Bundeswehr aus Kundus im „Wald der Erinnerung“. Foto: ©SvenFink, 2015. Keine Änderungen vorgenommen. CC BY-SA 4.0

Vor einem halben Jahr ist nun der neue Traditionserlass für die Bundeswehr erschienen. Der Erlass stellt die eigene Geschichte der Bundeswehr in den Vordergrund. Doch woran orientieren sich deutsche Soldatinnen und Soldaten eigentlich? Was ist für sie traditions- und sinnstiftend? Und welche Rolle spielen hierbei die Auslandseinsätze?

Diesen Fragen wird sich der Ethnologe Philipp Fritz in seinem Vortrag an der Universität zu Köln widmen. Seine Forschungspunkte liegen in der Militärethnologie, im militanten Extremismus und in der Erforschung asymmetrischer / hybrider Konflikte.

 

Philipp Fritz promoviert an der Goethe-Universität Frankfurt und ist neben seiner wissenschaftlichen Tätigkeit am Exzellenzcluster „Herausbildung Normativer Ordnungen“ auch Oberleutnant der Reserve. Weiterhin ist er Vorsitzender der Fachgruppe für Außen- und Sicherheitspolitik in Frankfurt am Main.

 

Einen Veranstaltungsbericht finden Sie hier.